Freitag, 17. November 2017

Ihr schafft das...



...nur, wenn euch doch noch klar wird, dass ihr nicht bloß vier Jahre lang so-so miteinander auskommen müsst und dann jeder wieder seiner Wege zieht; sondern, wenn ihr schon damit anfangt, das Ding über einige Legislaturen durchziehn müsst. Es wird gewissermaßen die dritte Gründung der Bundesrepublik

Aber wenn nicht, wird das der Anfang von einem langen Abstieg. 



Montag, 13. November 2017

Neolithische Umvolkung.

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aus derStandard.at, 10. November 2017, 18:02

Jäger und Sammler überließen Einwanderern die fruchtbaren Ebenen
In der Jungsteinzeit trafen in Mitteleuropa zwei völlig verschiedene Kulturen aufeinander – am Ende stand eine starke Vermischung

Wien/Krems – In der Jungsteinzeit kamen die ersten Landwirtschaft betreibenden Menschen aus dem Nahen Osten nach Europa. Zum Teil verdrängten sie die hiesigen Jäger und Sammler, zum Teil vermischten sich aber auch mit ihnen. Letzteres geschah offenbar in stärkerem Ausmaß als bisher angenommen, berichtet ein Wissenschafterteam mit österreichischer Beteiligung in "Nature".

Knochen geben Einblick

Ein Team um Mark Lipson und David Reich von der Harvard Medical School in Boston (USA) hat das Erbgut von 180 menschlichen Knochenfunden aus der Jungsteinzeit und Kupferzeit untersucht. Die Gebeine stammten aus dem Karpatenbecken im heutigen Ungarn, dem mitteleuropäischen Tiefland in Deutschland und von der Iberischen Halbinsel. Mit mathematischen Modellen stellten die Forscher anschließend die Bevölkerungsentwicklung in diesen Regionen nach.

An der Studie war auch Kurt W. Alt vom Zentrum für Natur- und Kulturgeschichte der Menschen der Danube Private University in Krems beteiligt. "Die flachen Gebiete mit besonders guten Böden wie in Mitteldeutschland oder in Westungarn waren wohl für die Bauern besonders interessant, die Jäger und Sammler konnten aber weniger damit anfangen", beschreibt Alt eines der Studienergebnisse.

Fruchtbare Ebenen wurden verlassen

Als die Ackerbauern und Viehzüchter vor etwa 7.500 Jahren auftauchten, zog sich die ursprüngliche Bevölkerung zunächst aus Mitteleuropa nach Norddeutschland und Skandinavien zurück. Dort lebten diese Menschen noch 1.500 bis 2.000 Jahre, ohne ihre Lebensweise als Jäger und Sammler respektive Fischer aufgeben zu müssen.

Dann aber kehrten ihre Nachkommen zurück. Es gab zwar auch Auseinandersetzungen mit den Bauern, aber vor allem mischten sie sich mit ihnen, so Alt. Zunächst nur spärlich, fanden sich mit der Zeit immer mehr Spuren des Erbguts der früheren Jäger und Sammler bei den aus dem Südosten eingewanderten, sesshaft gewordenen Menschen.

Auf der Iberischen Halbinsel lief der Kontakt zwischen den Jägern und den Bauern schneller ab: "Dort ist es viel karger und gebirgiger, und es gibt nur ein paar Küstenstreifen und das Ebrotal, wo man sehr gut bäuerlich werken kann", sagt Alt. Die geografischen Umstände begünstigten Berührungsflächen und eine schnelle Durchmischung. Ähnliches geschah im hügeligen Osten Ungarns.

Koexistenz

Die Jäger- und Sammler-Völker sowie die Bauern lebten in manchen Gebieten für längere Zeit nahe beieinander, so die Forscher. Allerdings mussten die Bauern vor allem in kargen Gebieten auch noch auf die Jagd gehen, um ihren Bedarf an Nahrungsmitteln und Fell für Ausrüstung und Kleidung komplett zu decken.

Es gab aber durch das rasche Bevölkerungswachstum dieser Zeit vermutlich bald zu wenig Tiere für ein reines Jäger- und Sammler-Dasein, und die Jagd musste wohl recht früh reglementiert werden, meint Alt. Als die ersten Bauern nach Europa kamen, gab es dort höchstens eine Million Menschen. Am Anfang der Bronzezeit rund 3.000 Jahre später waren es schon 15 bis 20 Millionen.

Wanderungsbewegungen rekonstruiert

Die Forscher konnten in ihrer Studie auch die Wanderungsbewegungen nachzeichnen: Die Bevölkerungen im westlichen Teil des Karpatenbeckens und Deutschlands ähneln einander genetisch so sehr, dass man die Steinzeitbauern aus Ungarn als Ahnen jener in Mitteleuropa bezeichnen könne, so Alt.

Die Menschen sind demnach vom Nahen Osten über die Balkanroute ins heutige Ungarn gewandert und kamen über Österreich nach Deutschland. "Natürlich sind immer auch welche von diesem Korridor abgezweigt und haben sich zum Beispiel in Österreich oder Tschechien niedergelassen", sagte er.

Die Iberische Halbinsel wurde hingegen aus dem Süden über die Mittelmeerroute über Italien und Südfrankreich besiedelt, vielleicht auch aus Nordafrika. (APA, red,)

Dienstag, 7. November 2017

Heute vor hundert Jahren.


oktober
 
Heute vor 100 Jahren – am 25. Oktober nach dem Julianischen Kalender – wurde im damaligen Petrograd das Winterpalais, Sitz der Provisorischen Regierung, von revolutionären Soldaten gestürmt. Seither ist das Datum als die Oktoberrevolution bekannt.

trotsky_profile

Heute vor 138 Jahren – am 25. Oktober 1879 nach dem Julianischen Kalender – wurde im ukrainischen Janowka Lew Bronstein geboren, der unter dem Namen Leo Trotzki der Vorsitzende des Militärrevolutionären Komitees war, das den Angriff auf das Winterpalais befohlen hatte.


der ermordete Trotzki

Kommende Generationen werden streiten, was am 7. November das Bedeutendere ist: der Jahrestag der Oktoberrevolution oder Trotzkis Geburtstag.

Das Alles bestimmende Ereignis des 20. Jahrhunderts war ohne Frage die russische Revolution. Doch nichts macht ihren tragischen Zwiespalt so sinnfällig wie die Lebens- geschichte Trotzkis.

Ist die Revolution gescheitert an ihrer inneren Schwäche? Oder ist sie gescheitert am Verrat?

Sie ist am Verrat gescheitert, Leo Trotzki hat es bezeugt.

der Eispickel

Montag, 6. November 2017

Ein Problem mentaler Gesundheit.



Die Vereinigten Staaten haben, wie ihr Präsident sagt, ein Problem mit der mentalen Gesundheit.
Da hat er nur halb Recht; das ganze Problem ist nämlich, dass all die Irren sich mühelos ein Schießeisen besorgen können.


Und wer hat den Finger an den Atomraketen?





Freitag, 3. November 2017

Tief Luft holen.


Wenn das einfach wäre, wärs nichtmal das bisschen Mühe wert.
Deutschland vorwärts bringen wird es nur, wenns an allen Enden knirscht und knackt.





Montag, 30. Oktober 2017

Was für eine Pfeife!



Der Berg ging schwanger, und geboren wurde ein Furz.




Zeit für Erneuerung.

 http://www.tagesspiegel.de/images/erneuerung_kol_ts/20519890/3-format1007.jpg
Karikatur: Klaus Stuttmann                                                                                 in Der Tagesspiegel